Irgendwo hier war ein Prinz auf 'nem Schimmel.

Wie ich einmal die miese Seite vom Schnee erlebt hab'.

Freitag, 11. November 2016

Jetzt, wo es schneller dunkel wird, wird es auch plötzlich eher hell. Anders gesagt: Wieso liegt denn hier Schnee rum? Der November hat winterlich schon gut was vorgelegt und ich habe persönlich nichts dagegen. Schnee macht alles so friedlich. Hässliche Betonklötze werden einfach weiß übergepinselt oder zumindest mit Puderzucker-Bäumen eingerahmt. Wie würde es bei „Schwiegertochter gesucht“ heißen: „Das 'n Abiente – das romantisiert mich.“ Das weiße Zeug ist auch noch so freundlich und markert uns gelb an, wo ein Hund oder Kneipengänger sein Revier markiert hat. Aber man kann eben auch ein Minus in die Flocken pinkeln. Die 5 Gründe, die am Schnee einfach mega unpraktisch sind.

Top 5: Jeder sieht, wann Du wirklich nach Hause gekommen bist. Nämlich NACHDEM es geschneit hat.

Top 4: Weiße Autos verlieren in der verschneiten Landschaft sehr an Attraktivität. Das strahlende Polarweiss wirkt plötzlich wie nikotingelb. Die Tapete einer abgewarzten Raucherbude on tour.

>>Wie ich einmal auf ein Bierchen beim Optiker war

Die Top 3 der Dinge, die am Schnee wirklich unpraktisch sind: Mops Polly landet ständig eine Etage tiefer, weil sie in die unsichtbaren Gullilöcher rutscht. Selten hat die Flexi-Leine so viel zu tun gehabt.

Top 2: Apropos Hund – es ist ja schön, dass die Urinstellen angezeigt werden, aber die Kot-Mienen wären wichtiger gewesen. Machen sich noch schlechter in der Schneeballschlacht.

Top 1: War das grad meine Ausfahrt?

Das hab' ich so nicht bestellt, dass der Schnee erst zu früh kommt und dann direkt 'nen miesen ersten Eindruck hinterlässt. So wird das nichts mit uns beiden.

Darauf einen: 1 TL Weißen Glühwein - den Rest füll' ich mit buntem „Schuss“ auf.

>>Maja hat noch mehr für Euch! Hier geht's zum Blog "Das hab' ich so nicht bestellt."

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