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Mittwoch, 14. März 2018

Ende Februar gab`s auf einmal unzählige Posts auf Instagram von Influencern, Fotografen, Designern und anderen Hipstern, die ihren Wechsel zu einem neuen, stylischen und sicheren Social Network ankündigten und alle zum Nachzug animierten, unter dem Hashtag: Vero!

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Die App Vero wurde als Revolution angekündigt. Im Gegensatz zu Facebook, Snapchat und Instagram sollen eure Daten nicht gesammelt, keine Werbung eingeblendet und Inhalte von Freunden, Influencern und Lieblingsbands ungefiltert dargestellt werden. Soweit die Theorie. Mittlerweile hat sich Vero als ziemliche Mogelpackung herausgestellt.

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Die Hauptfunktion von Vero ist jedem den`s interessiert mitzuteilen, welche Serie man durchgesuchtet, welches Buch das Leben verändert oder welche Songs zum Workout passen. Somit machen sich die User zu selbsternannten Kultur-Kritikern und Community-Angebern, noch mehr als sie es bei Facebook und Instagram sowieso schon sind. Das hat uns noch gefehlt.

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Es heißt, nur für die erste Million User ist die App kostenlos. Mittlerweile ist die Mille geknackt und Vero immer noch for free erhältlich. Abgesehen von anfänglichen technischen Schwierigkeiten wird Vero bereits in weiteren sozialen Netzwerken wegen seiner undurchsichtigen Nutzungsbedingungen kritisiert. Weitere Probleme bei der Registrierung, Freundschaftsanfragen und dem Senden von Posts nerven einen dann so stark, dass man die App am liebsten wieder löschen möchte. Doch huch, das ist leider nicht möglich. Einmal angemeldet kann man nur eine Anfrage für die Löschung des Accounts schicken und auf die Barmherzigkeit der Entwickler hoffen. Meine persönlichen Daten werden dann sicherlich auch gelöscht, eh klar (zwinker zwinker).

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