K, wie Kotzen oder O, wie Onanie. Hier erfahrt Ihr, wie es richtig geht.

Das ultimative Karneval ABC: So kommt Ihr sicher durch die jecke Zeit

Donnerstag, 08. Februar 2018

A Alaaf: Der Gruß oder Narrenruf der Karnevalisten. Wird mit gestiegenem Pegel inflationär eingesetzt. Kann praktisch hinter jedes Wort geschoben werden. Bsp.: "Durchfall – Alaaf"

B Bützje: Das Küsschen. Vornehmlich auf die Wange. Kann von jedem Jecken eingefordert werden.

C Clowns: Wird man viele treffen. Doch Vorsicht: Nicht jeder mit einer roten Nase ist ein Clown!

D Dreigestirn: Die Repräsentanten des Karnevals: Prinz, Bauer und Jungfrau. Alle Männer. Müssen pro Saison bis zu 400 Auftritte (Saufgelage) absolvieren (aushalten).

E Elferrat: Das Parlament des Narrenreiches im Karneval. So was wie Mensch gewordene Kalauer Maschinen. Unterschied zu Politikern: Die Funktionäre sind durchweg beliebt.

F Funkenmariechen: Das karnevaleske Pendant zur Cheerleaderin. Trägt Hut und turnt zum Klatsch-Takt der Alkoholleichen.

G Geiern: Den Frauen oder Männern (oft leicht bekleidet) hinterhersabbern. Aus sicherem Abstand anstarren.

H Humor: Sollte man zwischen kotzenden Bären oder fummelnden Teufeln definitiv mitbringen.

I Intoleranz: Hat im Karneval nichts zu suchen. Karneval ist das Fest der Toleranz und Offenheit.

J Jeck: Doppeldeutig. Einerseits bezeichnet es die Person, die aktiv am Karneval teilnimmt. Andererseits steht es für „Irrer“, „Freak“ oder „Verrückter“. Also eigentlich doch keine Doppeldeutigkeit.

K Kotzen: Ob Clown oder Indianer, Gespenst oder Engel – Früher oder später sieht man sie alle kotzen.

L Leber: Diese sollte gut trainiert sein, um den Saufmarathon durchzustehen. Ein Glas hochprozentiges zwischen den vielen Bieren wäre hierbei eine gute Idee. Schock deine Leber, trink 'nen Schnaps.

M Maske: Perfekt, um die äußeren Defizite zu kaschieren. (Flirt)Chancengleichheit für alle. Auch gut, um unterdrückte Fantasien oder Rollenspiele auszuleben.

N Nacht: Wird meist tatsächlich genutzt, um den Rausch für den nächsten Morgen auszuschlafen. Wer im Karneval auch die Nacht noch feiert, hat definitiv einen extra Orden verdient.

O Onanie: Kann, je nach Kostüm, wunderbar unbemerkt inmitten des Geschehens ausgeübt werden. Allerdings sollte das Kostüm am Abend wieder gereinigt werden, sonst wird es zu eklig.

P Präservativ: Einen ordentlichen Vorrat an Präservativen zum Karneval mitzubringen ist Pflicht. Das gilt sowohl für den Mann, als auch die Frau!

Q Qualität: Ob Frau, Mann, Sex, Bier, Gesprächsthemen oder die Wurst vom Stand. Die Qualität im Karneval kann sehr stark variieren.

R Rücksicht: Alles ist erlaubt, solange kein Zweiter zu Schaden kommt. Nehmt Rücksicht aufeinander, dann wird es ein schönes Fest.

S Saufen: Gilt natürlich nicht für Kinder, gehört aber zum Karneval wie der Dom zu Köln. Die einzige Zeit im Jahr, in der es gesellschaftlich akzeptiert wird schon morgens vor dem Frühstück rattenstramm zu sein.

T Tusch: Kennzeichnet die Pointe eines Witzes. Äußerst wichtig bei der Flachheit der biergeschwängerten Karnevalsgags.

U Urlaub: Nehmt Euch den Urlaub für die jecken Tage frühzeitig, damit ihr Karneval komplett durchrödeln könnt. Am besten auch ein paar Tage danach!

V Verkehr: Karneval ist die perfekte Zeit für kurzweilige Sexkapaden, One Night Stands und Seitensprünge. Gebt alles. Aber bitte immer mit Gummi!

W Wunder: Ein Wunder ist es, wenn Ihr die komplette Zeit durchgefeiert habt und Ihr keine Unannehmlichkeiten davontragt.

X Xanthịppe: In solch eine "zänkische Frau" könnte sich die eigene Partnerin an Karneval leicht verwandeln. Also Männer, übertreibt es nicht!

Y Y-Chromosom: Ihm verdankt der Mann seine primären Merkmale. Auffälligstes Merkmal (bei manchen jedenfalls): Der Penis. Bitte selbigen beim Pinkeln immer über eine Toilette hängen. Straßenstrullerei ist nicht schön anzusehen und kostet Euch viel Kohle.

Z Zoten: Sind auf den Sitzungen mit Recht verpönt, kommen aber eigenartigerweise immer am besten an. Liegt vielleicht auch am Tusch.

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