Hier geht's nicht um Zensur!

Nackende Nymphen aus Manchester

Sonntag, 04. Februar 2018

Ein Gemälde, welches nackende Nymphen zeigt, wurde aus der Manchester Art Gallery entfernt. Die Kuratorin der Gallerie sagte, dass diese Aktion nichts mit Zensur zu tun hätte, sondern vielmehr eine Debatte entfachen soll. Dabei gehe es um die Art, wie Kunst ausgelegt und interpretiert wird. Die Gallerie nahm ein Gemälde des Künstlers JW Waterhouse ab und ersetzte es mit einer Notiz, die sinngemäß danach fragt, was im 21. Jahrhundert relevant ist.

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Besucher sollen jetzt ihre eigenen Klebezettel rund um die Notiz heften und ihre Reaktionen mit der Gallerie teilen. Jedoch sprechen sich nicht alle für die Aktion aus, denn Kritiker sind der Ansicht, dass dies eher eine Konversation schüre, in der dargelegt wird, was richtig und was falsch ist, anstatt die Interpretation von Kunst aufrechtzuerhalten. 2014 wurde bereits Leena McCall's Portrait der Ms Ruby May aus der The Mall Gallery in London entfernt, weil es zu pornografisch und ekelig war. Eigentlich zeigte das Bild nur eine Frau mit Schamhaaren, die eine Pfeife raucht. Naja, solange der Künstler beim Malen nicht auch nackt war ...

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