Ein mörderischer Shake

Die Protein-Überdosis

Sonntag, 20. August 2017

Jeder "Profi"-Sportler und jeder Bodybuilder hat wahrscheinlich schon mal auf Proteinpulver zurückgegriffen. Eine solche Lebensweise kann aber offenbar auch ganz schnell nach hinten losgehen. Wer glaubt denn sowas? In Australien ist die Bodybuilderin Meegan Hefford tot aufgefunden worden. Im Krankenhaus wurde die erst 25-jährige Mutter für hirntot erklärt, die Ursache: eine Protein-Überdosis.

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Bei der Bodybuilderin wurde ein Harnstoffzyklusdefekt festgestellt. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die zu einem erhöhten Ammoniakgehalt im Blut führt. Die Eiweiße werden bei der Proteinzunahme in Ammoniak und organische Säuren gespalten und anschließend von der Leber zu harmlosen Stoffen verarbeitet. Die Erkrankung verhindert allerdings, dass die schädlichen Verbindungen zerlegt werden. Erreicht das Ammoniak das Hirn, können bleibende und irreversible Schäden zurückbleiben.

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Meegan wusste nicht, dass sie an dieser Krankheit leidet und nahm zu sehr eiweißhaltigen Lebensmitteln noch Proteinpräparate in Form von Shakes und Pulver zu sich, da sie kurz vor einem Bodybuilding-Wettkampf stand. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung reicht völlig aus, um den Bedarf an Mineralien zu decken, sagen Wissenschaftler und Ärzte. Also Vorsicht beim nächsten Shake.

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