Strohhalm vs. K.O.-Tropfen

Wer hat denn da einen cleveren Strohhalm?

Mittwoch, 02. August 2017

Drei Schülerinnen einer High School in Miami haben eine schon fast sensationelle Erfindung gemacht, obwohl diese Idee, wie die meisten, gar nicht so fern liegt. Es handelt sich um einen Strohhalm, der erkennen kann, ob einem Drogen ins Getränk gemixt wurden. Die Idee entstand, als die drei Mädels eine Untersuchung an der Northwestern University durchführten und dabei herausfanden, dass die Hälfte der Befragten gehört hatte, dass einem Bekannten Drogen ins Getränk gemischt wurden, ohne das sie davon wussten.

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Höchst alarmierend dachten sie sich und wollten etwas entwickeln, wodurch Vergewaltigungen, die durch Drogen oder Alkohol geschehen, reduziert würden. Deshalb kreierten sie den ''Smart Straw''. Der Strohhalm kann die drei häufigsten Vergewaltigungsdrogen, K.O.-Tropfen (Rohypnol), Ketamin und Gamma-Hydroxybuttersäure, erkennen. Befindet sich einer dieser Stoffe in dem Getränk - egal ob mit oder ohne Alkohol - dann färbt sich der Strohhalm blau. So sollen die Zahlen von ungewolltem Drogenkonsum sowie möglichen Vergewaltigungen zurückgehen.

Der ''Smart Straw'' befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Aber immerhin gibt es schon einen Produzenten, der die Teststrohhalme herstellt. Eine Crowdfunding-Kampagne soll die Umsetzung erleichtern. Mal sehen, ob wir bald einem solchen Strohhalm begegnen.

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