Vom Hotel?

Frau verklagt Hotel weil sie schwanger geworden ist

Sonntag, 11. Juni 2017

Man ist Single, feiert ausgelassen auf einer Party und genießt das Leben. Dann wacht man am nächsten Morgen neben einer fremden Person auf und kann sich nicht mehr genau an die Nacht zuvor erinnern. Die Rede ist natürlich von dem berühmt berüchtigten One-Night-Stand. So erging es auch einer Frau, die das Schäferstündchen in einem Hotel abhielt und ein paar Wochen später feststellen musste, das sie schwanger ist.

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Jetzt gibt es nur leider ein großes Problem. Vom Vater des Kindes weiß sie nur noch den Vornamen: Michael. Mittlerweile ist der kleine Joel schon sieben Jahre alt und die Mutter will natürlich Geld in Form von Unterhalt haben. Deshalb kam sie auf die glorreiche Idee, einfach mal im Hotel nachzufragen, wer zu dem besagten Zeitpunkt alles unter dem Namen Michael eingecheckt hatte. Die Leitung weigerte sich aber, ihr die sensiblen Daten rauszugeben. Deshalb verklagte sie kurzerhand das Hotel auf Auskunftserteilung.

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Leider entschied das Gericht nicht zu ihren Gunsten und wies die Klage einstimmig ab, da das Hotel nicht zur Auskunftserteilung verpflichtet ist. Außerdem muss man das Recht der Männer auf Achtung ihrer Privat- und Intimsphäre beachten. Hinzu kommt, dass die Frau nur noch den Vornamen weiß - wenn es dann überhaupt sein richtiger Name ist - und konnte ihren Michael nicht einmal genau beschreiben. Deshalb wird der kleine Joel wohl niemals erfahren, wer sein leiblicher Vater ist und die Mutter niemals Geld auf ihrem Konto sehen. Und was lernen wir daraus? Nein, man kann von Hotels nicht schwanger werden.

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