kurz und herzlos.

Wie ich einmal PERFEKT Schluss gemacht hab'.

Freitag, 27. Januar 2017

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute, schlafen aber mittlerweile in getrennten Betten. Schneewittchen, Dornröschen oder Aschenputtel – eine hätte es bei unserer Scheidungsrate erwischt.
Unter den 10 häufigsten Gründen, warum Frauen Schluss machen, gibt es neben nachvollziehbaren Punkten, wie: „Er versteht sich nicht mit meinen Freunden“ und „Ich hab' einen anderen, den ich lieber mag.“ auch ein paar Surprises.

1. „Er kann meinen Lifestyle nicht finanzieren“ - aus meiner Sicht (einer Frau mit eigenem Konto) erschreckend in den Top 10!
2. „Er ist zu klein.“ Ja... Und das so plötzlich! Sowas kommt nach fünf Jahren Beziehung nur überraschend, wenn er a) die 90er-Jahre-Buffalos als Standard-Outfit nutzt oder b) man sich nur in Liegeposition kennt. Da kann er einen mit einer schnellen „Hoch-Rutsch-Technik“ natürlich tatsächlich reinlegen.

Aber wie findet man das richtige Ende? Auch dazu gibt es „schöne“ Lösungsvorschläge im Internet. Nach Sprüchen wie: „Sorry, aber auf lange Sicht schaffe ich es zeitlich nicht, Dich und „World of Warcraft“ unter einen Hut zu bringen.“ stolpere ich über eine Ratgeberliste, was man beim Schluss machen beachten sollte.
Feingefühl sei wichtig, Ehrlichkeit, der richtige und möglichst private Ort, damit der/die baldige Ex auch richtig weinen und schreien kann, wie er/sie will. Wenn man genau das nicht will, ist das übrigens auch ein guter Hinweis, um schon mal eine Restaurant-Reservierung zu machen. Mit vollem Mund schreit es sich ja deutlich schlechter. Dass es der Partner als Erster erfahren sollte, sei auch nicht unwichtig, und möglichst persönlich. GUTER Punkt, denn eine WhatsApp-Message tippt sich zwar leichter, aber das Rache-Risiko liegt bei so einem Ende DEUTLICH höher. Hmmm... Da muss man für sich das „Für" und „Wider“ mal in Ruhe auflisten.

>>Wie ich einmal die "No-Go-Posts" zusammenfasse. Herzhände Ade!

Oder man macht direkt ein „Schluss-mach-Outsourcing“ und lässt den Scheiß jemand anderen machen. Man buche sich eine Agentur! Davon gibt es einige und die bieten für jeden Geschmack das passende „Trennungs-Paket“. Die Standard-Version wäre, dass jemand telefonisch dem Karsten erklärt, dass die Lisa jetzt ihr Leben ohne ihn verbringen will. Es geht aber auch einige Nummern härter. Zwei Beispiele.

1. Das Paket „Ein letzter Orgasmus“ - die Erläuterung der Agentur: „Holen Sie unmittelbar vor der Trennung nochmals die schönen Stunden zurück. Sie haben Sex mit Ihrem Partner. Anschließend ziehen Sie sich an und verlassen die Wohnung. Unmittelbar danach beenden wir die Beziehung per Telefon.“ Besonders gefällt mir hier der Hinweis, dass man sich nach dem Sex anziehen sollte. Dieser Service kostet nur 29,95 € und den Hass der/des Ex gibt es gratis dazu. Toppt aber nicht die härteste Version:

2. Die mieseste buchbare Trennung, die ich finden konnte: „Das Dark-XXL-Paket.“ Auch hier kann ich es kaum besser beschreiben, als die Trennungs-Agentur selbst: „Wir fahren mit dem Leichenwagen bei Ihrem künftigen Ex-Partner vor. Dieser wird von uns zum Leichenwagen geführt. Als besonderen Gag werden wir vortragen, wir hätten einen Bestattungs-Auftrag und sollen Ihren ehemaligen Partner abholen. Im Leichenwagen befindet sich der Sarg. In dem Sarg liegend findet sich ein Schriftstück von Ihnen, in dem wir in Ihrem Auftrag Ihre Trennung mitteilen.“ Dieser Service kostet 999€ und auf Wunsch klingeln die Schlussmacher im Sensemann-Outfit. Wer mit Voodoo-Puppen von sich leben kann...

>>ALLE absurden Stories und Gedanken von Majas Blog "Das hab' ich so nicht bestellt".

Das hab' ich so nicht bestellt, dass ich Euch etwas sagen muss (Er/Sie muss es als erstes erfahren) und das genau hier (gewohnte Umgebung) und jetzt (Ehrlichkeit): Dieses war mein letzter Blog.

Darauf einen: Ouzo, Ramazotti, Pflaumenschnaps, Litschi-Likör, Averna, Raki – was immer Ihr „danach“ am liebsten habt. Ich trink auf Euch.

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