So wird 2017.

Wie ich einmal Hashtag-Kaffeesatz gelesen hab'.

Freitag, 13. Januar 2017

Die Wangen sind noch ganz rosig, so frisch ist das neue Jahr und schon feiern wir den ersten Trend des Jahres: #Erkältung. Dolle Posts mit Erkältungsbädern aus Tannennadeln, selbstgekochten Süppchen und Rote-Nasen-Promis wie Verona Pooth, die sogar krank so gut aussieht, wie ich es nicht mal durch die Anwendung von drei Filtern schaffe. Und weil ich mir keine künstlichen Wimpern für #healthies ankleben muss, habe ich genug Zeit mir Gedanken zu machen, was für Hashtags in 2017 auf uns warten. Hier meine Top 5.

Top 5: #Trump – so weit hinten, weil ich einfach keinen Bock mehr habe, darüber zu sprechen, gerade weil ich weiß, dass wir in diesem Jahr noch VIEL über ihn sprechen werden. Vor allem, wenn die Russen ihr angebliches „Geheimwissen“ über ihn auspacken. Na sdorowje.

Top 4: #Reformationstag – Zum 500. Mal wird gefeiert und das ist uns nicht egal, weil: Zu diesem Jubiläum mal ganz Deutschland am 31.10. frei bekommt! Ja, da ist auch Halloween. Kurz und gut: Ihr habt Halloween in diesem Jahr alle einen freien Tag zum Selfies machen.

Top 3 der trendigen Hashtags 2017: #Dschungelcamp bzw. #ibes – grad erst losgegangen und das sehr vielversprechend! Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, wenn Marc „Sir denglisch“ Terenzi, Mallorca-Jens und der Pocher-Ex-Ische am Lagerfeuer seinen Abstieg von der Ehe mit Sarah Connor zum Rauswurf bei einer Strippertruppe erklärt. Als Stripper versagen - Das musst Du erstmal schaffen.

Top 2: #Foodporn – es geht weiter! Nichts gegen einen schön angerichteten Teller (vor allem weil der in letzter Zeit immer weniger vegan wird) und tolles Essen, aber „Foodporn“ muss dann halt auch richtig „Porno“ sein. Dazu zählen für mich weder Zwieback-Krümel auf einem Smiley-Teller noch ein stinknormaler Chefsalat in der Mittagspause. Also bitte: Stay porno!

Top 1: #Elphi - Wer Freunde in Hamburg hat, weiß, was ich meine. Für den Rest: Damit ist die Elbphilharmonie gemeint. Das Ding, was nur drei Jahre dauern sollte und zehn gebraucht hat, das neue Wahrzeichen Hamburgs, was in dieser Woche eingeweiht wurde. Hurray! Seitdem fotografiert sich jeder auf, in und vor der „Elphi“ und ich fürchte, dass es mit jedem ersten Konzerterlebnis dort nur noch mehr werden. Gewöhnt Euch lieber schon an Selfies auf der laaaaangen Rolltreppe und von der Aussicht aus der Elbphilharmonie.

Das hab' ich so nicht bestellt, dass ich sogar dem Berliner Flughafen schon den Kaffeesatz lesen kann: 2025 wird es nur so #BerlinerFlughafen regnen und wir hoffen, dass es dann nicht nur Selfies der Bauarbeiter gibt.

Darauf einen: Satz Kaffee. Hoffentlich ist es ein guter Jahrgang.

Kommentare